Industriehalle Stuttgart – Automobilzulieferer 4.500 m²

Großraum Stuttgart · 4.500 m² Produktionshalle + 800 m² Verwaltung · 6 Wochen

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Branche
Industrie / Automobilzulieferer
Standort
Großraum Stuttgart
Umfang
4.500 m² Produktionshalle + 800 m² Verwaltung
Dauer
6 Wochen

Leistungsumfang

Demontage Produktionslinien, Lagerracks, Krananlagen, Drucklufttechnik, Verwaltungstrakt-Rückbau, Schadstoffsanierung (PAK-Beläge, KMF-Dämmung)

Herausforderung

Werkstoffreine Trennung von Stahl, Aluminium und Kupfer war wirtschaftlich relevant, weil der Auftraggeber die Verwertungserlöse als Teilfinanzierung vorgesehen hatte. PAK-Beläge im Hallenboden machten parallele Demontage und Sanierung notwendig.

Unsere Lösung

Wir haben einen detaillierten Materialstromplan erstellt: 187 Tonnen Stahlschrott, 23 Tonnen Aluminium, 8 Tonnen Kupfer-Kabel – jede Fraktion separat erfasst, gewogen, verwertet. Verwertungserlöse direkt an Auftraggeber. PAK-Sanierung in abgeschotteten Bereichen, Hallenboden anschließend mit Spezialprimer versiegelt.

Ergebnis

Verwertungserlöse deckten 28 % der Rückbaukosten. Hallenboden übergabereif für die Folgenutzung als Logistikfläche. Termintreue auf den Tag.

Ähnliches Projekt geplant?

Vor-Ort-Termin in 48 Stunden, Festpreis in 2 Werktagen.

Ausgangslage im Detail

Die Industriehalle eines Automobilzulieferers in Stuttgart umfasste 4.500 Quadratmeter mit einer Hallenkonstruktion aus Stahlbau, Hallenkran mit zehn Tonnen Tragkraft, mehreren Produktionslinien für Karosserieteile, einer Lackierkabine mit Filteranlage und einem Industrieboden mit Stahlbeton-Aufbau. Der Betreiber hatte die Produktion ins Ausland verlagert und wollte das Gebäude an einen Logistik-Operator vermieten – nach kompletter Entkernung der Produktionsausstattung.

Bei der Vorerkundung identifizierten wir mehrere kritische Punkte: PAK-belasteter Industrieboden im Bereich der Lackierkabine, Filterrückstände in der Lackieranlage als Sonderabfall, Kühlschmiermittel-Auffangwannen mit Restbeständen, Druckluftnetz unter Druck, Hochspannungstrasse für die Roboter und ein Hallenkran, der vor der Demontage statisch bewertet werden musste.

Was Sie für Ihr Projekt mitnehmen können

Bei Industrieobjekten sind Wertstofferlöse oft der unterschätzte Hebel. Bei dieser Halle haben sortenreines Edelstahl aus den Anlagen, Buntmetalle aus den Trafoanschlüssen und sortenreiner Stahlbau aus den Hallenträgern einen fünfstelligen Erlös gebracht – den wir transparent in der Schlussabrechnung gutgeschrieben haben. Bei reinen Bürorückbauten ist das selten; bei Industrie ist es Regel.

Die zweite Lehre: Verkaufsfähige Maschinen prüfen, bevor zerlegt wird. Wir haben für den Betreiber drei Produktionsanlagen über unser Sekundärmarkt-Netzwerk an einen polnischen Käufer vermittelt – Erlös rund 80.000 Euro, der ohne diese Vermittlung im Stahlschrott gelandet wäre.

Eckdaten und Ergebnis im Überblick

Standort: Stuttgart, Industriegebiet im Süden. Fläche: 4.500 m² Hallenkonstruktion mit Maschinenpark, Lackierkabine und Verwaltungstrakt. Auftraggeber: Automobilzulieferer, intern vertreten durch den Geschäftsführer und das Facility-Management. Übergabezustand: leere Halle für Logistik-Folgenutzung, ohne Maschinen, ohne Lackieranlage, mit funktionsfähigem Hallenkran.

Projektdauer: 14 Wochen inklusive Schadstoffsanierung im Bereich der Lackierkabine. Wertstofferlöse aus Stahlbau, Edelstahl und Buntmetallen plus Vermittlung von drei Produktionsanlagen in den Sekundärmarkt: rund 95.000 Euro, transparent gutgeschrieben. Übergabe an den Logistik-Operator zum vereinbarten Termin, ohne Mehrkosten.