
Selektiver Rückbau ist nicht mehr Kür, sondern Pflicht
Mit Inkrafttreten der Mantelverordnung 2023 und der Verschärfung der Gewerbeabfallverordnung ist der selektive Rückbau in Deutschland faktisch zum Standard geworden. Wer heute eine Immobilie zurückbaut, muss nachweisen, dass die anfallenden Stoffströme sortenrein getrennt und einer Verwertung zugeführt werden. Konventioneller Mischabriss ist rechtlich nur noch in eng begrenzten Ausnahmefällen erlaubt.
Für Eigentümer und Asset-Manager hat das zwei Seiten. Auf der einen Seite steigt der Aufwand: Es braucht Vorerkundung, Schadstoffkataster, Trennungslogistik auf der Baustelle und lückenlose Dokumentation. Auf der anderen Seite eröffnet sich ein erhebliches Einsparpotenzial – sortenrein getrennte Wertstoffe (Metalle, sortenreines Holz, Kupferkabel, Edelstahl) bringen Erlöse, die wir Ihnen direkt gutschreiben.
Rückbaupartner arbeitet seit Jahren konsequent nach DIN 18007 und den Empfehlungen der Bundesgütegemeinschaft Recycling-Baustoffe. Wir erreichen Verwertungsquoten von über 90 Prozent – nicht durch Marketing, sondern durch saubere Vorerkundung, gezielte Demontagereihenfolge und feste Entsorgungspartner mit zertifizierten Aufbereitungsanlagen.
Unsere Leistungen im Detail
Stoffstromtrennung
Direkte Trennung in Holz, Metall, Mineralisch, Gips, Glas, Kunststoff – im Container oder per Sortierplatz.
Vorerkundung
Schadstoff-Erkundung nach VDI 6202, Kartierung kontaminierter Bauteile vor Demontagebeginn.
ESG-Reporting
Sie erhalten Mengen- und Stoffstrombilanzen, die direkt in Ihr Nachhaltigkeits-Reporting (DGNB, BREEAM, LEED) einfließen.
Wertstofferlöse
Erlöse aus Buntmetall, Edelstahl und sortenreinem Holz schreiben wir Ihnen transparent gut – kein Versteckspiel.
Zertifizierte Verwertung
Alle Entsorgungspartner sind Entsorgungsfachbetriebe mit gültigen Zertifikaten und transparenten Aufbereitungspfaden.
Lückenlose Nachweise
Wiegescheine, Übernahmescheine, EAK-Schlüssel, Foto-Dokumentation – digital im Übergabeordner.
Warum selektiver Rückbau sich rechnet
Gesetzeskonformität ist kein Luxus. Die Strafen bei Verstößen gegen die Gewerbeabfallverordnung sind empfindlich, und die Beweislast liegt beim Auftraggeber. Mit unserer Dokumentation sind Sie auf der sicheren Seite.
Wertstofferlöse senken die Kosten. Bei einem typischen Bürorückbau erlösen wir 800 bis 2.500 Euro je 100 m² aus sortenrein getrennten Metallen und Kabeln. Diese Erlöse gehen direkt in Ihr Angebot ein.
ESG-Konformität für Investoren. Institutionelle Asset-Manager müssen heute Stoffstrombilanzen vorlegen. Unsere Reports sind so aufbereitet, dass sie ohne Nachbearbeitung in Ihr ESG-Reporting wandern.

So läuft Ihr Projekt ab
Vorerkundung
Begehung mit Schadstoffprüfung, Kartierung der Bauteile, Erstellung Stoffstrom-Prognose.
Rückbaukonzept
Demontagereihenfolge nach Verwertbarkeit, Festlegung der Entsorgungspfade je Fraktion.
Schadstoffsanierung
Vorab-Sanierung kontaminierter Bauteile (Asbest, KMF, PAK, PCB) durch zertifizierte Fachkräfte.
Selektive Demontage
Bauteilweise Trennung statt Mischabriss – Wertstoffe, Mineralisches und Reststoffe werden getrennt erfasst.
Containerstellung
Pro Fraktion ein Container, klar beschriftet, mit Zugangskontrolle gegen Fremdeintrag.
Dokumentation
Wiegescheine je Container, Übernahmescheine je Verwerter, Foto-Dokumentation jeder Phase.
Stoffstrom-Bilanz
Konsolidierte Mengen- und Stoffstrombilanz mit Verwertungsquote, ESG-tauglich aufbereitet.
Übergabe
Digitaler Übergabeordner mit allen Nachweisen – revisionssicher archivierbar.
Häufige Fragen
Was unterscheidet selektiven vom konventionellen Rückbau? expand_more
Welche Verwertungsquote erreichen Sie? expand_more
Bekomme ich Erlöse aus den Wertstoffen? expand_more
Ist selektiver Rückbau teurer als konventioneller? expand_more
Welche Normen und Vorschriften beachten Sie? expand_more
Können Sie die Stoffstrombilanz für unser ESG-Reporting liefern? expand_more
Wie lange dauert die Vorerkundung? expand_more
Was passiert, wenn während des Rückbaus unerwartet Schadstoffe gefunden werden? expand_more
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