HÄUFIGE FRAGEN
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Rückbau, Entkernung und Demontage – transparent und verständlich.
Wir beantworten Ihre Fragen
Rückbau und Entkernung werfen viele Fragen auf – von den ersten Planungsschritten über Kosten und Genehmigungen bis hin zur fachgerechten Schadstoffentsorgung. Wir haben die häufigsten Fragen unserer Kunden gesammelt und geben Ihnen klare, praxisnahe Antworten.
Finden Sie hier keine Antwort auf Ihre Frage? Dann kontaktieren Sie uns direkt – unser Team berät Sie persönlich und erstellt Ihnen ein individuelles Angebot.
Allgemeine Fragen
Beim Rückbau werden Gebäude selektiv entkernt oder abgetragen – Materialien werden sortenrein getrennt und recycelt. Der Abriss ist die komplette Zerstörung des Gebäudes. Rückbau ist schonender zur Umwelt, ermöglicht Materialverwertung und ist wirtschaftlich oft sinnvoller.
Entkernung ist die vollständige Entfernung aller Innenausstattungen eines Gebäudes bis zum Rohbauzustand. Dazu gehören nicht-tragende Wände, Bodenbeläge, Deckenverkleidungen, Sanitär- und Elektroinstallationen. Das Gebäudegerüst bleibt erhalten.
Selektiver Rückbau ist sinnvoll, wenn Materialien wertvoll sind oder besondere Anforderungen bestehen. Er ermöglicht optimale Materialverwertung, reduziert Entsorgungskosten und ist umweltfreundlicher als reiner Abriss – ideal bei denkmalgeschützten Gebäuden.
Ja, wir sind deutschlandweit tätig. Mit eigenem Maschinenpark und erfahrenem Team können wir Projekte in jeder Größe und Region umsetzen – von kleineren Entkernungen bis zu großflächigen Gewerbeimmobilien.
Kosten & Angebot
Die Kosten hängen von Objekttyp, Schadstoffbelastung, Ausstattungsgrad und Zugänglichkeit ab. Typischerweise liegen Entkernungskosten zwischen 50–200 Euro pro m², teilweise auch höher. Wir erstellen verbindliche Festpreisangebote nach Ortsbesichtigung.
Wir besichtigen das Objekt vor Ort, dokumentieren den Zustand, erfassen Material und Volumen, bewerten Schadstoffrisiken und kalkulieren Logistik. Basierend auf dieser Analyse erstellen wir ein verbindliches Festpreisangebot mit garantiertem Leistungsumfang.
Überraschungsfunde wie Asbest, Holzwürmer oder nicht geplante Abbrucharbeiten können Zusatzkosten verursachen. Wir dokumentieren diese transparent und besprechen sie vor Fortsetzung der Arbeiten. Ein Puffer im Budget ist ratsam.
Nein, wir führen Entkernungen ab ca. 50 m² durch. Auch kleinere Projekte sind willkommen. Bei sehr großen oder komplexen Projekten mit Spezialanforderungen besprechen wir individuelle Lösungen und Kapazitätsplanung.
Ablauf & Planung
Nach Angebotsvergabe folgt eine Bestandsaufnahme, dann Demontage und Materialentrennung. Anschließend erfolgt Transport und Verwertung aller Materialien. Abschluss: Übergabe einer besenreinen Rohbauschale mit vollständiger Dokumentation.
Je nach Bundesland und Gemeinde können Abbruchmitteilungen oder Abbruchgenehmigungen erforderlich sein. Besonders wichtig: Schadstoffgutachten (Asbest, Blei). Wir kümmern uns um die fachlichen Vorbereitungen, die Behördenabstimmung erfolgt durch den Auftraggeber.
Bei 100 m² rechnen wir mit 1–2 Wochen. Größere Objekte benötigen entsprechend länger. Der genaue Zeitrahmen ergibt sich aus Komplexität, Objektgröße, Ausstattung und verfügbaren Ressourcen. Wir vereinbaren verbindliche Termine.
Zugang zur Liegenschaft, Stromsicherung und notwendige Genehmigungen sollten vorliegen. Evtl. erforderlich: Schadstoffgutachten, Baupläne, Nutzungsgeschichte. Wir unterstützen Sie bei der Vorbereitung und besprechen alle Anforderungen im Voraus.
Schadstoffe & Entsorgung
Bei Asbestfund stoppen wir sofort die Arbeiten. Ein Sachverständiger muss den Fund bestätigen. Anschließend erfolgt professionelle Sanierung durch spezialisierte Fachbetriebe nach TRGS 519. Die Kosten trägt normalerweise der Auftraggeber.
Schadstoffhaltige Materialien (Asbest, Blei, PCB) werden identifiziert, dokumentiert und spezialisierten Entsorgungsbetrieben zugeführt. Jede Entsorgung wird mit Zertifikaten nachgewiesen. Wir beachten alle geltenden Entsorgungsvorschriften und Umweltgesetze.
Sie erhalten: Abnahmeprotokoll, Entsorgungsnachweise aller Materialien, Zertifikate für Schadstoffentsorgung, Entsorgungsquittungen und detaillierte Abrechnung. Diese Dokumentation ist behördlich anerkannt und rechtlich bindend.
Der Auftraggeber trägt die Produktverantwortung. Wir als Rückbauunternehmen führen die fachgerechte Entsorgung durch und dokumentieren alle Vorgänge. Eine Zusammenarbeit mit zertifizierten Entsorgungspartnern sichert Rechtssicherheit.
Spezialfragen Gewerbe
Wir organisieren Arbeiten außerhalb von Geschäftszeiten, nutzen Schutzmaßnahmen für Nachbarflächen und minimieren Lärmentwicklung. Genaue Zeitfenster und Logistik werden vorher abgestimmt. So bleibt der Betrieb überwiegend ungestört.
Die Fläche wird als besenreine Rohbauschale übergeben. Sie können sofort mit Neu- oder Umbauarbeiten beginnen. Für Sanierung, Kernsanierung oder Neugestaltung gibt es maximale Flexibilität und optimal vorbereitete Voraussetzungen.
In bestimmten Szenarien ja – etwa in Einkaufszentren nach Ladenschluss oder bei laufenden Betriebsstätten. Dies muss vorher abgestimmt werden. Lärmschutzverordnungen und lokale Bestimmungen müssen beachtet werden.
Nach Abschluss aller Rückbauarbeiten erfolgt eine systematische Reinigung und Kontrolle. Wir dokumentieren den Zustand fotografisch und protokollieren die Übergabe. Dabei wird eine Rohbauschale in bestmöglichem Zustand garantiert.
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